Mit Geschmacksnerven zu tieferen Insights!

On diciembre 10, 2016 by Ilka Kuhagen

Wie man ISST, so IST man – oder – Sind Nahrungsmittel geeignet für die Projektion von Identitäten?


Im Rahmen einer multikulturellen Eigenstudie in Norwegen, USA und Deutschland testeten Kollegen von IKM und Think Global Qualitative diese neue Methode mit hybridem Untersuchungsaufbau:

  • Einzeltiefeninterview zum Kennenlernen und Aufbau von Rapport
  • Tagebuch mit mobilen Einträgen, Fotos und Videos
  • Paardialoge mobil/online, überwiegend unmoderiert zum Eintauchen in die verschiedenen Kulturen
  • Webcam Gruppen zur Ergebnisdiskussion und Reflektion der kulturellen Unterschiede.

Erstaunlich schnell gelang es den Probanden sich an Gerichte aus der Kindheit zu erinnern und sie konnten Gefühle und Erinnerungen daran knüpfen. Über das Thema Spezialitäten und wie ernähre ich mich und meine Familien, kamen sich Teilnehmer fremder Kulturen schnell näher, öffneten sich und tauschten sich über ihren Lebensstil aus und erlaubten tiefe Einblicke in Kühlschränke und Vorratskammern.
Interessanterweise konnten anschließend Wörter wie ‘Stolz’ oder ‘Freude’ sehr schnell mit einem Gericht verbunden und detailliert beschrieben werden. Bei Marken kamen die Antworten dann prompt und unverblümt. Sogar bei Politikern half Obst ganz konkret die Meinungen und Ängste über Früchte zu verbalisieren.
Diese Studie wurde im Rahmen eines QCast bei QRCA vorgestellt und steht im Archiv als Webinar jetzt noch zur Verfügung:
“Are we Really what we eat?”
Ein Artikel wurde aktuell dazu in QRCA Views veröffentlich, Sie können den Artikel hier lesen. Wenn Sie dazu vielleicht noch mehr wissen wollen, rufen Sie mich bitte an.

Comments are closed.