Global Women’s March

On février 2, 2017 by Ilka Kuhagen

Blitzstudie:  Was? – Na und? – Was nun?

Oder  Was die Frauendemonstration am 21. Januar und die globale qualitative Marktforschung gemeinsam haben

Der Frauenprotest der am 21. Januar 2017 in mehr als 80 Ländern weltweit stattfand hat gezeigt, dass es möglich ist Menschen weltweit schnell zusammen zu bringen. Dieses Thema hat Think Global Qualitative – ein internationales Netzwerk qualitativer Marktforscher – für eine „Globale Blitzstudie“ genutzt.  Innerhalb von 48 Stunden hatten Teilnehmer rund um den Globus die Möglichkeit in einem privaten Forum 3 Kernfragen zu beantworten und anschließend zu diskutieren. Diese Methode bietet die Möglichkeit, dass Marktforscher mobil und online innerhalb von sehr kurzer Zeit einen tiefen Eindruck von einem gewissen Thema bekommen und Teilnehmer weltweit befragen können.

HIER: Zusammenfassung der Ergebnisse und 8 Key Take Aways

Die stetig steigende Konnektivität und die Möglichkeiten des Internets bieten die Möglichkeit, dass Menschen ortsunabhängig miteinander kommunizieren können aber auch, dass man mit Ihnen diskutieren und schnell tiefe Einblicke bekommen kann – auf globalen Ebene. Das hat sowohl dazu beigetragen, dass die Frauendemonstration im Januar zu einer der größten weltweit wurde, aber auch gleichzeitig den Rahmen geboten, dass eine qualitative Blitzstudie innerhalb von kurzer Zeit einen globalen Einblick zu einem Thema geben kann.

Der Frauenprotest der am 21. Januar in mehr als 80 Ländern weltweit stattfand hat gezeigt, dass es möglich ist Menschen weltweit zusammen zu bringen – egal welchen Glaubens, Abstammung, Geschlechts oder Hintergrunds. Fast 5 Millionen Teilnehmer haben weltweit für Themen wie Menschenrechte  protestiert. In Amerika war es die größte Demonstration an einem Tag, die es in der Geschichte der USA je gab.

Dieses Thema, welches weltweit Menschen bewegt hat zu demonstrieren oder darüber zu diskutieren, hat Think Global Qualitative – ein internationales Netzwerk qualitativer Marktforscher – für eine „Globale Blitzstudie“ genutzt.  Innerhalb von 48 Stunden hatten Teilnehmer rund um den Globus die Möglichkeit in einem privaten Forum blitzschnell 3 Kernfragen zu beantworten und anschließend mit anderen Teilnehmern über das Thema zu diskutieren. Gemeinsame Sprache war zwar Englisch, aber auch deutsche, portugiesische oder französische Beiträge erlaubten es den Teilnehmern sich in der Muttersprache besser auszudrücken. Muttersprachliche Moderatoren überwachten und vertieften die Diskussion über 48 Stunden.  Diese Methode bietet die Möglichkeit, dass Marktforscher mobil und online innerhalb von sehr kurzer Zeit einen tiefen Eindruck von einem gewissen Thema bekommen und Teilnehmer weltweit befragen können.

Die Studie reduzierte sich – neben demografischen Fragen – auf folgende drei Themen: Was ist generell Ihre persönliche Ansicht zu dieser Demonstration? Was für eine Wirkung hat die Demonstration? Und, was nun – War es ein einmaliges Event oder der Beginn von etwas Neuem? Insgesamt haben sich innerhalb von kürzester Zeit 108 Teilnehmern aus 5 Kontinenten an der Diskussion beteiligt. Dem Thema entsprechend war ein Großteil der Teilnehmer weiblich (76%), doch auch einige Männer interessierten sich und beteiligten sich intensiv.

Der Fokus der Antworten war auf Präsident Trump gerichtet, seine Regierung und die Politik in den USA. Gerade außerhalb der Vereinigten Staaten bemerkten jedoch viele, dass diese Demonstration wohl zu spät kam. In den USA wurde außerdem betont, dass es um Menschenrechte und Erhaltung der Demokratie ging. Aber es gab auch internationale Teilnehmer, die hervorhoben, dass es sich hier um den Ausdruck gegen „neoliberale Politik“, und für Frauenrechte und Solidarität im Allgemeinen handelte:

„I think this event was very important because it gave women the opportunity to gather in solidarity and send a message of unity”(France)

Andere Teilnehmer lobten die Solidarität zwischen Frauen – aber auch Männern – auf der ganzen Welt, die diese Demonstration bewiesen hat.

Die Auswirkung der Demonstrationen wurden eher zurückhaltend beurteilt. Die meisten sind sich einig, dass es – zumindest was Präsident Trump angeht – keine direkte Wirkung hat. Allerdings gibt es einige Stimmen die sagen, dass es Menschen inspiriert hat mehr zu tun. Das Bewusstsein für Themen wie unter anderem Gesundheitsthemen, Umweltthemen und Immigration wurde gesteigert und es wurde gezeigt was überhaupt möglich ist:

„On the president… none. On the women of the world? It’s everything. Solidarity from all over the world” (Australia)

Auch wenn einige gezweifelt haben, dass diese Demonstration eine Wirkung hat, sind doch wesentlich mehr der Hoffnung, dass es der Beginn war von etwas Größerem, etwas das anhält und Menschen dazu auffordert nachzudenken, zu diskutieren, sich zu engagieren und auch dazu inspiriert in Zukunft etwas zu tun.

Einige Teilnehmer weisen darauf hin, dass gerade soziale Medien heutzutage dabei helfen ein Projekt in dieser Größenordnung voran zu treiben

„Social media makes it easier to organize in this day and age“ (USA)

Und was haben jetzt diese Bewegung und die qualitative Marktforschung gemeinsam?

Die sozialen Medien ermöglichen auch der qualitativen Marktforschung mit Menschen in Kontakt zu treten die weltweit verteilt sind! Wir können mit ihnen diskutieren unabhängig von Zeit und Ort, Meinungen einzuholen und zu vergleichen, tiefgehend nachfragen und innerhalb von kurzer Zeit ein überregionales oder globales Bild erstellen.

Für viele Frauen und Menschen auf dieser Welt war die Frauendemonstration hoffentlich der Beginn von etwas Großem. Für eine qualitative Blitzstudie war es auf jeden Fall ein spannendes Thema, das Menschen auf der ganzen Welt berührt hat und deshalb die Möglichkeit geboten hat einen schnellen und tiefen Einblick in dieses Thema zu bekommen.

 

Comments are closed.